Folge 87: Das Ende von WWJD (Mk 13,33-37)

Bildnachweis: When inspiration strikes by Tim Arterbury Unsplash.com License, bearbeitet von Simon Mallow.

Folge 87: Das Ende von WWJD (Mk 13,33-37)
Das Markus-Evangelium

 
 
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#WDJWMTD

Auch an diesem Montag stehen wir wieder kurz vor dem Ende – was Simon zu unglaublichen Gesangsleistungen anspornt. Und zu einem neuen Podcast. #abrasiert. Zwischendrin, bei Minute 6:25 bis 7:16, ist Lukas‘ Audiotechnik am Ende. #sorry #leiderungeil Vor allem aber bringt Jesus seine krasse Rede über das Ende zu Ende. Und wir vernichten ein paar gut gemeinte Armbänder.

Bildnachweis: When inspiration strikes by Tim Arterbury Unsplash.com License, bearbeitet von Simon Mallow.

Lies mit uns: Mk 13,33-37

Folge vorbei – was nun?

Cite this article as: Lukas, "Folge 87: Das Ende von WWJD (Mk 13,33-37)," in Offenbart Podcast, 25. Februar 2019, https://offenbartcast.de/podcast/folge-87-das-ende-von-wwjd-mk-1333-37/.

13 Gedanken zu „Folge 87: Das Ende von WWJD (Mk 13,33-37)

      1. Weiß ich gar nicht so genau, aber irgendwas zu haben wär schon cool – auch als Aufhänger zum Weitererzählen. Das ist für euch jetzt nicht hilfreich, wenn ich keine konkrete Idee hab, aber ich denk mal drüber nach…
        An was hattet ihr denn so gedacht? Textilien, Utensilien, …? Theoretisch machen sich aus preislichen Gründen Utensilien schon besser, wobei Textilien natürlich auch was haben. Gar nicht so einfach… Viel Erfolg beim Planen 😀

        1. Danke für die Rückmeldung. Na Textilien werden schon dabei sein und vielleicht auch das ein oder andere bartbezogene. Wird aber erst beim Rollout verraten. 😉

  1. Hi Simon,

    Du hast jetzt schon zum zweiten mal im Cast gesagt, dass der Weltkrieg nur ein Europäisches Ding war… Schau dir mal den Pazifikkrieg an… Japan hat damals als verbündeter von Deutschland in Asien sehr vor Chaos gesorgt! Nur mal als kleine Erinnerung…

    Sonst wie immer spannend zum hören!
    David

      1. Hey Simon,

        ich muss da David zustimmen. Und erweitern, denn auch Afrika wurde in WK II reingezogen.

        In Nordafrika standen sich Briten und Deutsche gegenüber (siehe die berühmten Rommel und Stauffenberg)

        Es gab (z.B. im heutigen Südägypten und Nordsudan) Partisanentruppen, die von Briten organisiert wurden und afrikanische Krieger rekrutiert haben (deren Kampfeskraft man aus den Aufständen gegen die Kolonialregierung kannte…).

        Afrikaner wurden von den Briten bis nach Südosteuropa als Soldaten geschickt, wo sie in deutschen Kriegsgefangenenlagern landeten.

        Flüchtlinge aus Deutschland bekamen Stress mit britischen Kolonialverwaltungen und wurden phasenweise interniert (ich meine, dass das sogar jüdischen Deutschen passiert ist).

        Und vieles mehr… 😉

        LG, Ina

  2. Guten Abend!
    Bei dem langen Weltuntergang weiß man gar nicht mehr, was man unter die einzelnen Folge schreiben soll, obwohl es immer wieder spannend zu hören ist!
    Aber eins ist mir irgendwie klar geworden: Warum wollen wir das eigentlich so genau wissen? Eigentlich sollte unser Leben nicht sehr davon abhängen, wann das Ende kommt. Zumindest die Vorstellung, dann noch schnell zu beichten und vielleicht die letzte Ölung zu empfangen, um sicher in den Himmel zu kommen, wird ja auch katholischerseits zuletzt nicht mehr so offensiv gepredigt (um es mal vorsichtig auszudrücken). Wir wollen doch aus Liebe zu Gott unser ganzes Leben lang gut handeln, und nicht bei seiner Ankunft schnell noch nach dem Dreschflegel greifen, nur um beschäftigt auszusehen.

    Ansonsten gefiel mir gut, dass die Berufung jedes Einzelnen im Leben ganz individuell zu sehen ist. Und wenn jemand nicht Pastor, sondern aus ganzem Herzen Sozialarbeiter wird, hat er beim Jüngsten Gericht (aus meiner Sicht) keine bohrenden Rückfragen zu befürchten, ganz im Gegenteil: Ist das nicht der Beruf, wo man am direktesten für seine Nächsten da ist? Respekt!

    Merch ist immer gut. Ganz besonders gefällt mir, dass in WDJWMTD kein Konjunktiv mehr drin ist. Das ist schon deutlich konkreter (auch wenn die Antwort nicht unbedingt klarer wird) auf mich und mein Leben bezogen.

    Das Bashing von „Gott hat keine Hände, nur meine“ kann ich allerdings nicht nachvollziehen, aber das kommt sicher auf den Zusammenhang an, in dem das gebraucht wird. Gott hat viele Handlungs- und Aktionsmöglichkeiten (so glaube ich), aber wenn Schnitten geschmiert, Steine gemauert oder Köpfe tröstend gestreichelt werden müssen, sind Menschenhände gefragt. Klar, Trost kann Gott auch anders spenden, aber „Gott soll mal schön selber machen, wenn er was will“, ist aus meiner Sicht keine sehr christliche Haltung. Wir sind ja aufgerufen (durch Gottes Kraft und Inspiration) schon hier etwas vom himmlischen Jerusalem spürbar werden zu lassen.

    So, nun darf ich morgen die neue Folge hören. Danke!

    P.S.: Kommt eigentlich der Reddit? Ich bin bisher zu faul gewesen, mich hier so anzumelden, dass ich auch mal einen fremden Kommentar „besternen“ kann, aber vielleicht mache ich es ja doch mal …

    P.P.S.: Kumuliertes Addendum zu Shilas Liste:
    F73: Sonderfolje Prädestinationslehre
    F74: Geld & Gott – die 6 Stunden Sonderfolje
    F75: Hat Moses die fünf Bücher Mose geschrieben?
    F75: Über das (irdische) Gerichtstor
    F75: Offenbarung – der krasse Fail
    F75: Engel – unverheiratet, klein und dick, mit lockigem Haar
    F76: Was denken wir über Martin Luther?
    F76: Die 10 Gebote (ohne Charlton Heston, vermutlich trotzdem mit Überlänge)
    F76: (Zu?) Billige Gnade!
    F77: Wie wir die Kraft Gottes im naturgesetzlichen physikalischen Universum betrachten. (Allerdings nur fast eine SF)
    F79: Was ist dran an der Weihnachtsgeschichte? Das muss theologisch nochmal diskutiert werden!
    F81: Der Papst und das Verhältnis von göttlichem und menschlichem Handeln
    F83: Bald kommt die Flut! oder Wer läuft eigentlich in welche Richtung?
    F87: Ost-West, der Cast mit dem Bart bzw. Abrasiert, die Mauer ist weg

    1. Hallo Christoph,

      ich fand das Bashing klasse. Hat mir aus tiefster Seele gesprochen. 😀

      Das hat aber auch damit zu tun, dass ich „Gott hat nur deine Hände“ als Leitspruch aus meiner Jugend kenne und ich im Rückblick sagen muss, dass damals (mit unserem ausschließlich handlungsorientierten politischen Glauben) langsam mein Glaubensverlust anfing. Mich davon zu lösen hat Jahrzehnte gedauert und macht mich heute noch sauer… (Ich gehöre zu den „traumatisierten“ Ex-Liberalen 😉 )

      Geprägt hat das, meine ich, Dorothee Sölle, von der man sich ernsthaft fragen muss, wieviel Christentum in ihrer Gott-ist-tot-Theologie noch übrig war. Sie war unsere Heldin. So „progressiv“. Und manche Ex-Evangelikale entdecken sie nun neu. Pete Rollins feiert sie ab und wird seinerseits dafür gefeiert.

      Von daher finde ich es sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, dass wir (meiner Ansicht nach) nicht sagen können, in welcher „Gewichtung“ Gottes Handeln und unser Handeln zu sehen sind. Es ist eine offene Frage, deren Beantwortung leicht auf die eine oder andere Seite kippen kann. Eine Kritik daran kann man durchaus auch mal polemisch machen, finde ich. Weil viele der Vertreter von „Gott hat nur deine Hände“ etwas sehr Selbstgewisses haben…

      Empfehlen kann ich dazu unbedingt das Buch, von dem die Offenbart-Podcaster auch gesprochen haben:

      Esther Maria Magnis: Gott braucht dich nicht.

      Was sie von der katholischen Volkskirche der 90er Jahre schreibt, triff exakt auf meine evangelische Volkskirche der 80er auch zu. (Und auf viele Ex-Evangelikale heutzutage ebenfalls) Außerdem ist es eine sehr intensive Lebensgeschichte über Verlust und Rückkehr des persönlichen Glaubens.

      Etwas radikaler ist Malte Detje vom Tischgespräche-Podcast, der ebenfalls erwähnt wurde. Hier ein Positionspapier, das ich sehr lesenswert finde, auch wenn ihm nicht alle zustimmen werden:

      https://maltedetje.com/2015/09/18/wir-bauen-hier-am-reich-gottes-ein-leitspruch-auf-dem-pruefstand/

      Die Konsequenz daraus ist dann nicht „Gott soll mal schön selber machen, wenn er was will“, sondern bei allem Handeln, zu dem wir selbstverständlich aufgerufen sind, immer dran denken: „Mein Wort wird tun, wozu ich es aussende.“ (Und für mich ist damit nicht nur Verkündigung gemeint, sondern die Tatsache, dass Gott Dinge ins Leben ruft wie bei „es werde Licht“)

      Wir sind die Samen, nicht die Sämänner. Sämänner jäten noch nicht mal (Die Folgen waren super @Offenbart-Jungs)
      Wie unser Handeln mit Gottes Handeln zusammenhängt, wissen wir nicht.

      So jedenfall meine ich das, wenn ich mal wieder (wie Simon) Sprüche bashe wie „Gott hat nur deine Hände“ oder „Wir bauen hier am Reich Gottes.“ 🙂

      LG, Ina

        1. Ich bin Euch die ganze Zeit treu und höre Euch ganz brav und regelmäßig. Spätestens mittwochs.:-)

          Die Weltuntergangsszenarien (oder wovon auch immer Jesus gesprochen hat…) haben mich allerdings vorübergehend überfordert. 😉

          Falls Ihr irgendetwas einrichten wollt zum Diskustieren (okay, ich weiß, ich bin zu spät mit dem Thema), denkt bitte an die Social-Media-Verweigerer wie mich. Bei einer Art Forum würde ich mich schon anmelden, wenn die Daten nicht an Google oder Microsoft gehen, aber bei Facebook & Co. bin ich leider raus…

          Ach ja, Nachtrag zu den Einhörnern:
          Man merkt, dass Ihr (noch) keine Töchter im relevanten Alter habt! 😀

          Ich hab im Freundeskreis zwei Mädchen der angepeilten Marketing-Zielgruppe und bin unisono mit ihren Müttern KOMPLETT abgenervt. Meine persönliche Schmerzgrenze war mit dem schlechtesten Kinderbuch aller Zeiten über ein schwangeres Einhorn erreicht. Die Handlung: eine Einhornstute schwebt auf einer Wolke aus einer Verfolgungssituation an einen sicheren Ort, kommt dort nieder und alle sind happy mit wehender lockiger Mähne…

    2. Moin Christoph,

      danke für deine Anmerkungen zur Folge! Bezüglich des Reddits musst du dich bei Simon beschweren – ich finde, das ist sein Thema. ^^ Bezüglich der Bashing-Sache verweise ich mal fröhlich auf Inas Post. Verbunden mit dem Hinweis, dass aus meiner Sicht gerade eine Alternativsetzung von Gottes Handeln und menschlichem Handeln in die Irre führt. Wobei ich sagen würde, dass das Handeln Gottes in der Umsetzung seines Willens dem menschlichen Handeln immer vorausgeht, sich aber in diesem (menschlich gebrochen) verwirklichen kann. Was nicht heißt, das ein Mensch immer erst „einen Eindruck“ von Gottes Willen braucht, um in seinem Sinne zu handeln, denn Gottes Handeln kann sich auch spontan in menschlichem Tun erweisen. Der Niederländer Arnold van Ruler hat dazu den Begriff der „Theonomen Reziprozität“ geprägt, da könntest du nochmal dazu nachlesen. Ist keine ganz unproblematische Idee, aber ein Versuch, göttliches und menschliches Handeln aufeinander zu beziehen. Im Hinblick auf das Predigen hat Rudolph Bohren die Denkfigur in seiner Predigtlehre aufgenommen und weitergeführt. So mal als Literaturhinweis.

      Bärtige Grüße
      Lukas

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