Folge 103: Der Abistreich (Mk 15,16-20)

Bildnachweis: 92.SilentMarch.WitnessAgainstTorture.WDC.7January2012 by Elvert Barnes CC-BY-SA 2.0 sowie Color, colour, crowd and colour run by Adam Whitlock Unsplash.com License, montiert und bearbeitet von Simon Mallow.

Folge 103: Der Abistreich (Mk 15,16-20)
Das Markus-Evangelium

 
 
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Ein Bier am Morgen …

Diese Woche feiern Soldaten einen Gewaltexzess, wir verarbeiten unsere Vergangenheit mit Caesar 3, Tropico, Civ IV usw. und Victorius fertigt eine hübsche Dornenkrone …

Shownotes:

Deinen (Audio-)Kommentar zum 100-Folgen-Jubiläum kannst du uns auch weiterhin hier hinterlassen: https://offenbartcast.de/jubilaeum-100

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Lies mit uns: Mk 15,16-20

Folge vorbei – was nun?

Cite this article as: Lukas, "Folge 103: Der Abistreich (Mk 15,16-20)," in Offenbart Podcast, 1. Juli 2019, https://offenbartcast.de/podcast/folge-103-der-abistreich-mk-1516-20/.

2 Gedanken zu „Folge 103: Der Abistreich (Mk 15,16-20)

  1. Hallo ihr beiden,

    Irgendwie krass anstrengend sich diese dämliche Solatenmeute vorzustellen, die mit dir macht was sie will… Ich war nie und werde warscheinlich auch nie ein Freund von Soldaten oder andern ähnlichen Strukturen sein… Nur Idioten oder zumindest haben die Idioten das Sachen und alle anderen, vielleicht auch schöngeistigeren Menschen müssen sich dem Gruppendruck fügen…
    Mir fiel beim hören ein, dass ich mal in Ho Chi Ming City im Kriegsmuseum war und die Vietnamesen haben Fotos ausgestellt, die sie den Amis abgenommen haben… Die Ami voll-pervertierten Dumpfbacken haben zum Beispiel Vientnamesischen Soldaten die Köpfe angeschnitten und sich damit Fotografiert… Oder ein Foto einer Familie mit Kindern, die vorsorglich erschossen wurde… Und dann dachte ich auch noch an Guantanamo…

    Ich denke Soldaten waren damals wie heute Vollidioten… ekelhaft… Ich bin für einen psychologischen Eignunstest für Soldaten, bevor man die einzieht…

    Warum sie Jesus nicht nackt laufen lassen weiß ich auch nicht, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es ihr eigener Gesichstverlust währe. Also für die Soldaten selber beschämend, ihre eigenen Schandtaten öffentlich zu machen… Naja…. vielleiccht auch nicht… keine Ahnung

    Achja… und es gab Abwasser in Rom…. nur nicht mit Rohren, aber sonst waren die Römer schon recht gut mit Wasser und Abwasser…

    David

    1. Hallo David,

      also ich muss da mal ein Wort für Soldaten aussprechen. Man kann wirlich nicht davon sprechen, dass alle Soldaten, geschweige denn die Mehrhheit der Soldaten Verbrechen dieser Art begehen. Es stimmt, dass in Konfliktfällen es Soldaten sind, die in erster Linie zum Täter werden. Das liegt ja in der „Natur“ der Sache, da diese die bewaffeneten Personen sind, von ihnen geht entsprechend die Macht aus. Ich bin aber kein Freund davon Soldaten unter Generalverdacht zu stellen. Auch wenn ich das gerne mit Christen so handhabe. 😉
      Die psychische Belastung ist für Soldaten hoch, damals, sowie heute. Ich weiß auch von eingen konkreten Fällen, wie diese sich ebenso in der Bundeswehr abspielen. Die Frage ist allerdings weniger, wie wir mit Soldaten umgehen, die so etwas machen. Dies bezüglich bin ich mir mit dir sicher einer Meinung: Solche Menschen müssen vor ein Gericht gestellt werden. Die Frage sind meines Erachtens zwei: Wenn wir schon Krieg führen müssen, wie können wir die Soldaten begleiten und sicherstellen, dass es sich bei den Soldaten und Soldatinnen keine solchen Schäden auftreten, um zu verhindern, dass sie zu solchen Tätern werden? Ich habe das psychologische und geistliche Betreuung im Sinn. Der zweite Punkt ist, welches die Motive für den Berufswunsch „Soldat“ sind. Ich persönlich finde es bis heute schade, dass ich mich nicht dazu entschlossen habe zur Bundeswehr zu gehen, unter bestimmten Gesichtspunkten kann ich mir allerdings denken, dass das für mich psychlogisch besser war. Ich habe aber auch Freunde, die heute bei der Truppe sind, natürlich auch Veteranen, die ein sehr hohes ethisches Gefühl für das „Richtig“ und das „Falsch“ haben.

      Am Ende des Tages kann man natürlich hinzufügen, dass in einer Welt ohne Krieg keine Soldaten benötigt würden und die Existenz von Armeen Kriege provoziere.
      Allerdings glaube ich, dass Friede bewaffnet sein muss. Gerade ein Land wie Deutschland würde nicht existieren, hätten sich nicht die Amerikaner für uns umbringen lassen. Die Beispiele sind Endlos, andere Annahmen Utopien.
      Ich erinnere mich noch, David, dass unser gemeinsamer Vater immer davon sprach Pazifist zu sein. Ich habe Papa auch sehr lieb aber eines war er nicht, Pazifist. Es gab sehr viele Auseinandersetzungen, denen er sich ausgesetzt hat, um andere zu schützen, u.a. mich, wo er mit den Fäußten sehr schnell war. Das mochte ich immer an ihm.
      Soldaten brauchen Respekt, keine Verachtung.

      In diesem Sinne ist meine Abschließende Ansicht, dass Friede nur von den Menschen bewahrt werden kann, die bereit sind dafür zu kämpfen.

      Gz
      Simon

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