Folge 19: Samen jäten nicht (Mk 4,13-20)

Bildnachweis: "Rows" by Susanne Nilsson CC-BY-SA 2.0 und "Use signal to cross street" by Oran Viriyincy CC-BY-SA 2.0, zusammengestellt und bearbeitet von Simon Mallow.

Offenbart numero 19 – Voll im Saft: Lieblingslieder mit Gysi

Diese Woche: Kein Sex vor der Ehe reviewed, warum Menschen am Glauben scheitern – und dann entdecken wir noch das Evangelium. Heißa!

Bildnachweis: „Rows“ by Susanne Nilsson CC-BY-SA 2.0 und „Use signal to cross street“ by Oran Viriyincy CC-BY-SA 2.0, zusammengestellt und bearbeitet von Simon Mallow.

Lies mit uns: Mk 4,13-20

Folge vorbei – was nun?

Veröffentlicht am 5. Juni 2017 von Lukas Klette.

9 Kommentare zu „Folge 19: Samen jäten nicht (Mk 4,13-20)

  1. Hat mir im großen und ganzen wieder gut gefallen. Höre euch sehr gerne zu. Muss oft schmunzeln, euch oft zustimmen, sehe manches auch anders.
    Die Passage mit „Sex vor der Ehe??“ passte m.E. nicht so ganz. Anderes interessantes Thema.
    Begierde der Welt? Was umfasst das wohl alles? Ruhm, Macht, auch Sex außerhalb der von Gott gesetzten Grenzen???
    Begierde egal in welcher Richtung kann  Sucht sein. Ist aber heilbar.
    Auch dann ist Same auf fruchtbares Land gefallen
     Sorry. Habe da ne andere Sichtweise und habe mich  so damit ein wenig schwer getan.
    Werde aber niemanden verurteilen wollen, der der Begierde erliegt. Bin ich mit Sicherheit auch nicht frei von.
    Aber Gott hat dennoch besondere Maßstäbe.
    Wie gut, dass er mich auch mit meinen Schwächen annimmt.

  2. Ihr Lieben,

    danke für diese Folge. Hat mich wieder sehr amüsiert – auch wenn ich wieder mal lange im Büro schon saß und nicht wusste, was ich machen soll, damit die Folge endlich zu Ende ist 😉 Ihr braucht mich auch nicht wegzupiepen, meine Kritik ist in einem öffentlichen Twitteraccount zu lesen 🙂

    Ich würde zum „Sex vor der Ehe“-Ausfall gerne etwas sagen. Darüber habe ich auch mal mit den Freunden vom Hossa Talk diskutiert. Aber ich störe mich wirklich sehr daran, wenn der Mensch so triebgesteuert dargestellt wird; noch mehr, wenn das direkt oder indirekt als ein männliches Problem dargestellt wird. Diese Sicht auf den Menschen ist nicht nur un-paulinisch (der ja sogar e m p f i e h l t, unverheiratet zu bleiben), sondern untergräbt, denke ich, die Grundlage für unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit. Denn damit nimmt man dem Menschen die Fähigkeit, seinen Impulsen zu widerstehen oder eben nachzugeben. In diesem Sinne ist das nicht viel mehr als eine „sexuelle Prädestinationslehre“ und nimmt dem Menschen – und das ist meistens in dieser Argumentation: den Männern – ihre Rolle als unabhägige moralisch Handelnde.
    Nicht nur das, es ist auch in der Weise wie bei euch dargestellt eine merkwürdige Herabwürdigung der männlichen gegenüber der weiblichen Sexualität. Während sich offensichtlich Frauen „entscheiden“ können, in diesem Bereich ihrer Identitätssuche aktiv zu werden, beschreibt ihr – oder du, lieber Simon – die männliche Sexualität als nicht viel mehr als eine Art von Krankheit; der sexuelle Akt ist dabei nicht viel mehr als das Aufschrauben des Ventils eines Dampfdruckkochtopfs. Wenn man bedenkt, dass dieser Akt der letzte Außenposten einer verzauberten Welt ist, nämlich die einzige Möglichkeit, wie der Mensch selbst Leben schaffen kann, das empfinde ich das als eine Entzauberung in brachialem Tempo, deren Wert ich nicht recht erkennen kann.
    Was genau ist der Mehrwert, wenn wir den Menschen in seiner Handlungsfreiheit so stark an seinen Hormonhaushalt binden?
    Zustimmen würde ich euch aber, dass eine ständige Tabuisierung auch das Verlangen verstärken kann – auch das ist ja eine paulinische Logik. In diesem Sinne würde ich Verurteilung sowieso nicht für das geeignete Tool in einer Gemeinde empfinden; nicht vom Evangelium der Gnade her. Ob auch in jedem Fall bis zur standesamtlichen Trauung mit dem Zelebrieren der Gemeinschaft auf dieser Weise gewartet werden muss, sei dann dahingestellt.
    Aber die „Druck und Ventillogik“, die ich sooft – übrigens als 27-jähriger, männlicher Single ohne konkrete Aussichten momentan – empfinde ich als gruselige Form der Prädestinationslehre, nur ohne dabei einen gütigen Gott, sondern einzig meinen Phallus als Auswählenden.

    Cheers, guys – danke für die erneute Werbung. Wir werden das bei Zeiten unbedingt mal revanchieren müssen.

    Liebe Grüße
    Marcus

    1. Hey Marcus,

      ich wollte mit dieser Aussage nicht irgendein Geschlecht hervorzuheben oder ggf. herabwürdigen. Sicher willst du das auch nicht sagen. Vielleicht wirkt meine Aussage sehr einseitig, weil ich in diesen Fall mal nur auf das männliche Geschlecht eingegangen bin. Es sollte nur ein Beispiel sein. Ich muss zugeben, dass ich nach der Aufnahme noch dachte, dass es sinnvoll gewesen wäre ausführlicher über dieses Thema zu sprechen, um Missverständnissen vorzubeugen. Naja seis drum.

      Hier also mein Statement zu „Sex vor der Ehe?“ etwas ausführlicher:

      Bevor ich von mir selbst erzähle, muss mindestens jeder Person bewusst sein, dass Ehe in der Antike bereits mit unter 18 Jahren geschlossen wurde und entsprechende eheliche Vorgänge freimütig ausgelebt werden konnten. Hingegen verlangt man heute von einem Menschen, dass er damit doch bitte bis Mitte-Ende zwanzig Jahren warte, weil Jesus im Himmel sonst ein Problem damit hätte. Hier fehlt ganz klar eine Übertragung in unsere heutige Zeit.

      Zu mir selbst:
      Ich habe es ja schon öfter durchleuchten lassen, dass ich mal zur linksextremen Szene gehört habe. In so einem Umfeld ist Sexualität überhaupt kein Tabuthema. Kommt noch hinzu, dass ich in meiner Schulzeit den klassisch-aufgeklärten Sexualkundeunterricht hatte. Ihr wisst schon, dieser Käse, den die ehemaligen Studenten aus der 68er Revolution verbockt haben. Ich kann mich sogar erinnern, dass wir als Kinder in der vierten Klasse zu so einer dubiosen Veranstaltung gekarrt wurden, wo man uns erklärt hat, dass wir es bitte mit möglichst vielen Menschen tun sollten… aber bitte schön mit einem Kondom! Hurra! 🙂
      Das Ende vom Lied war, dass ich ein total gestörtes Sexualleben hatte und das für normal gehalten habe. Ich komme aus der Richtung, wo der Missbrauch der Sexualität ein großes Problem war. Also ich hatte zu viele wechselnde Geschlechtspartner
      Als ich dann Christ geworden bin, habe ich das ganz eingestellt und mit meiner heutigen Frau auch ganz korrekt bis zur Hochzeit damit gewartet. Aus meiner Perspektive war das allerdings meine persönliche Konsequenz, um eine normale Sexialität mit meiner Frau entwickeln zu können.
      Schaue ich mir allerdings meine christlichen Mitmenschen an, höre ich Schaudergeschichten von Paaren, die sich nach dem Geschlechtsakt duschen gehen, andere die Gott jedes mal um Vergebung bitten usw. Da kommt mir der Gedanke, dass da was ganz falsch laufen muss.

      Versteht mich da nicht falsch, ich glaube schon, dass ein Mensch das gut in den Griff bekommen kann und nicht nur ein Opfer seiner Triebe ist, allerdings ist mir nunmal kein Mensch in meinem ganzen Leben begegnet, der komplett enthaltsam lebte und dann erst mit Ende 20, mit dem Ehepartner diese Sexualität entdeckte, ohne, dass es irgendeine psychologische Einschränkung gegeben hätte. Alle sprachen von Aufarbeitung, psychologischer Betreuung und Beratung oder schweigen es in einer großen Schamwolke zu tode. Ich bin ja heilfroh, dass man mir sowas immer anvertraut, vermutlich, weil ich nicht so wirke, als müsste ich jemanden nach seiner ehrlichen Beichte auf einem Scheiterhaufen läutern.

      Ich plädiere für eine verantworungsbewusste Sexualität. Wenn ein Mann und eine Frau schon in die Kiste steigen wollen, sollen sie doch bitte sich vorher die Frage stellen, ob sie ihr Leben lang mit diesem Menschen zusammen sein wollen. Ich bin mir sicher, da würden die meisten ganz schnell mit einem „Nein“ antworten. Damit hätte man sein Verlangen als Trieb und nicht als Liebesakt entlarvt. Was ich stattdessen oft gesehen habe, waren Paare, die übereilt geheiratet haben und genauso schnell wieder die Scheidung einreichten. Warum ermutigen wir nicht Menschen zur Freiheit? Klar wird es da Verletzungen geben und tränenreiche Abende mit zu viel Schokoladeneis. Aber das gehört nunmal zum Erwachsenwerden dazu. Wir sollten den jungen Leuten mal vertrauen, dass sie nicht gleich Sexorgien veranstalten, nur weil wir ihnen die Freiheit geben auch in diesem Bereich herauszubekommen wer sie sind. Meine Kinder werden von mir lernen, dass Sex kein Spielzeug ist, ist ein Küchenmesser auch nicht (achtung überspitzt). Ich bin mir dennoch sicher, dass diese Kinder anständige Menschen werden, die Christus lieben und er liebt sie doch eh schon. 😉

      Der Gesellschaftliche Druck durch die Christenheit ist so groß, dass mehr in der Liebe und Sexualität kaputt geht, als geschützt wird, durch Regeln, die biblisch kaum zu untermauern sind.

      Seht ihr anders? Beweist mir das Gegenteil.

      Grüße

      Simon 🙂

      1. Lieber Simon,

        spannende Rückmeldung, danke dir. Im Cast selbst klang es mehr nach dem Trieb, der nicht unter Kontrolle zu bringen ist, also lieber mal drauf los.

        Hier sprichst du jetzt eher das gestörte Verhältnis des Christentums mit der Sexualität an; der Kritik in diesem Fall würde ich unbedingt zustimmen. Dass die Sexualität nichts inhärent „schmutziges“ ist, das sollte unbedingt nicht vermittelt werden. Wenn du Menschen kennst, denen es so geht, wie du beschrieben hast, dann ist es sicher mehr als wichtig, diesem Aspekt zu begegnen. Ich kenne solcherlei Verhalten nur aus stigmatisierenden Predigten oder idiotisierendem Sarkasmus (im Sinne von: „Es gibt wirklich Leute, die sehen das so…“) und aus Büchern von Stephen King.

        Ich bin aber immer noch nicht wirklich zufrieden mit dem, was du da schreibst. Verantwortungsbewusste Sexualität klingt ja sehr nett, aber ich weiß nicht recht, wie das eine hilfreiche Position für Menschen Ende 20 sein sollen, die noch keine sexuelle Erfahrung haben und deswegen etwas „aufarbeiten müssen“. Ich verlinke hier mal einen Artikel aus der bekennend säkularen Internet-Jugendpublikation „jetzt.de“ (die zur SZ gehört), die diese Art der Scham gerade in einem Artikel interessant aufgearbeitet haben: http://www.jetzt.de/sex/35-und-noch-jungfrau

        Ich frage das sehr gerne noch einmal, auch persönlich: Was machst du denn, von diesem Weltbild her, mit einem Menschen Ende 20, bei dem die richtige Person einfach noch nicht über den Weg gelaufen ist, die/der aber keine Lust hatte, nur um des Aktes wegen eine Beziehung zu beginnen. Würdest du die sexuelle Erfahrung eines Menschen so eng an seine Existenz ketten, dass der verdammt ist zu einer jahrelangen Therapie?
        Oder, vielleicht noch steiler: was machst du mit einem schwulen oder lesbischen Menschen, der sich auf Grund seiner religiösen Vorstellungen dazu entscheidet, enthaltsam zu leben – wie Wesley Hill zB in seinem Buch „Washed but Waiting“ beschreibt? Ist der zu einem unvollendeten Leben verdammt? Oder muss er seine religiösen Vorstellungen – die mindestens genauso wichtig in der Selbstfindung sind, wie die sexuelle Selbstbestimmung – über den Haufen werfen?

        Dein Kommentar klingt mir sehr nach Mark Driscolls ständiger Aufforderung, doch einfach endlich eine Frau zu heiraten. – du magst da nicht den Trauschein im Kopf haben, aber zumindest soll man sich sicher sein, dass man „ein Leben lang zusammen sein will“. Wer so jemanden noch nicht gefunden hat, der kostet dann offensichtlich die Krankenkasse wesentlich mehr.

        Beim Vertrauen in die nächste Generation gehe ich durchaus mit dir. Ich möchte ihnen – auch und gerade als Jugendpastor – gerne einen Umgang mit ihrem eigenen Körper beibringen, der sie weder zu abhängigen von ihren Trieben macht, noch ihnen einen ungeheuren Druck in der Partnerfindung aufbaut, sondern ihnen zeigt, dass ein Mensch mit Seele und Körper in Gemeinschaft sind, und dass die ihre Sexualität ein wichtiger, aber weder der ultimative noch der entscheidende Bestandteil ihrer Identität ist.

        Nichts für ungut – ich höre euch gerne weiter 🙂

        Liebe Grüße – Marcus

      2. Hallo Simon.

        Finde deine eigene Geschichte interessant und kann deine Ansichten somit ein wenig mehr nachvollziehen. Danke für deine Ehrlichkeit und Hut ab.

        Dennoch frage ich mich, wie wir die Frage von der Bibel her heute beantworten können.
        S. Kommentar von David

  3. An Marcus mal hier ganz kurz:
    deine Stellungnahme zur „Sex vor der Ehe“
    kann ich gut unterstreichen. Nimmt mir die Arbeit, meine Gedanken hier nochmals auszuführen.

    Dennoch Super Sendung. Macht weiter so.

  4. Hallo Alle zusammen,

    Ich höre eure beiden Casts und euch noch den anderen den Lukas letztens angesprochen hat… Macht mir immer freude euch zu hören!!!

    Mich würde mal interesieren, was die Bibel den tatsächlich dazu sagt… Vielleicht macht ihr mal eine Sendung dazu?! Momentan höre ich hier viele Meinungen und Sichtweisen die aus persönlichen Erfahrungen stammen was gut ist, aber noch keine biblische Argumentation.

    Wenn ich Paulus aus dem 1. Korinter richtig erinner dann sagt er ja, dass es besser ist zu heiraten wenn man nicht in Brand geraten will und dass nicht alle die Gnadengabe der Enthaltsamkeit bekommen haben. Also spricht auch die Bibel von diesem starken Verlangen. Und sonst heißt es ja auch, dass der Mann der Frau anhängt und sie ein Fleisch werden… und in der Antike war man zum einen früher verheiratet und zum anderen gab es keine riesigen Plakatwände auf den Straßen wo dich hinter jeder Kurve etwas tiggern kann…
    Ich würde Simon recht geben, dass die Situation sich massiv verändert hat von damals und dort zu jetzt und hier… Dennoch nochmal die Frage was sagt die Bibel tatsächlich!?

    Naja… ich würde es euch überlassen das nochmal zu diskutieren… Vielleicht bei Hard aber Herzlich (passt gut in euer Format) (by the way… Ich gehöre zu den Leuten die kein Twitter nutzen! Wie kann ich euch was schreiben?!)

    Grüße aus Laos,
    David

    1. Lieber David,

      schreiben kannst du uns eine Email – hartaberherzlichcast@googlemail.com
      Du kannst auch unsere Facebookseite liken und dort kommentieren: https://www.facebook.com/hartaberherzlichcast/
      Am besten und zentralsten ist es, wenn du einen Kommentar zu Folge auf unserer Homepage (www.hartaberherzlichcast.wordpress.com) schreibst 🙂

      Inhaltlich: Ich habe nicht das Verlangen an sich bestritten, sondern die angebliche menschliche Unfähigkeit, es zu kontrollieren. Enthaltsamkeit hier bei Paulus ist ja eine voraussichtliche lebenslange Enthaltsamkeit, und das muss nicht nur mit dem eigenen Sexualtrieb, sondern auch mit der Möglichkeit der Einsamkeit in Übereinstimmung gebracht werden.

      Viele liebe Grüße,
      Marcus

  5. Hallo zusammen,

    ich bin zwar spät dran, aber möchte auch gerne noch was zum diesem kontroversen Thema sagen.
    Aus aktuellem Anlass habe ich mich vor ein paar Tagen in die Frage „Was sagt die Bibel zur Sexualität und Ehe?“ eingearbeitet. Ich bin zwar keine Theologin (hatte aber theologischen Rat meiner besten Freundin, die Theologie studiert), habe aber zwei Dinge gefunden:
    1. Sexualität gehört zum Bund zwischen Mann und Frau dazu, der ein Abbild des Bundes zwischen Gott und Mensch ist. Zu diesem Bund gehören sonst noch ein-sich-Verbinden auf geistlicher und seelischer Ebene. Im biblischen Ideal gehört dieser Dreiklang zusammen, da so ein geschützter Raum entsteht, der Annahme und Freiheit unabhängig von den eigenen Stärken und Schwächen verspricht.
    Dieser Bund ist immer öffentlich und im besten Sinne ewig/bis zum Tod. Heute nennt man das Ding Ehe.
    2. Zu den heutigen Beziehungsformen, dass man bis Ende 20/Ende 30 beziehungslos bleibt, 2-4 Jahre zusammen ist, bevor man heiratet, sagt die Bibel nahezu gar nichts.

    Tja, was macht man als junger Mensch mit solch einer Grundlage?
    Folgendes fällt mir dazu ein:
    – Ich darf das wunderbare Ziel Gottes für mein Leben sehen, dass, sollte ich eine Beziehung eingehen, Gott mir helfen will, diese so zu gestalten, dass sie für mich und mein Gegenüber ein Ort der Ruhe, der Annahme und der Freiheit wird.
    – Ich muss im Gespräch mit Gott sein, um eine verantwortliche Haltung mir, meinem Partner/in und Gott gegenüber zu finden. Die Bibel gibt mir hier nichts Vorgekautes.
    – Wenn ich schwach bin, darf ich mir der Gnade Gottes gewiss sein. Ich glaube an einen emphatischen Gott, der sehr wohl sieht, was Plakatwerbung, Bettszenen in Filmen, die Illusion des Ritters aus dem weißen Ross mit uns machen.

    Ich bin seit 12 Jahren verheiratet, aber ich leide mit jungen Menschen mit und bitte Euch alle da draußen junge Menschen mit diesem Thema nicht alleine zu lassen, mit ihnen die entsprechenden Bibelstellen zu lesen und zu diskutieren und große Barmherzigkeit zu zeigen, wenn diese jungen Menschen ihren eigenen Erwartungen an sich selbst nicht genügen.

    Liebe Grüße,
    Carolin

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