Folge 5: Saturday Night (Mk 1,29-34)

Bildnachweis: "Bishop's Finger" by Max-Leonhard von Schaper CC-BY 2.0, bearbeitet von Simon Mallow

#WasGehtInKapernaum – Offenbart Nr. 5 schaut genau hin

Heute wird fleißig weitergeheilt, Daniel hat schöne Träume und Simons Schwiegermutter wird vom Night Fever gepackt.

Bildnachweis: „Bishop’s Finger“ by Max-Leonhard von Schaper CC-BY 2.0, bearbeitet von Simon Mallow

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Veröffentlicht am 27. Februar 2017 von Lukas Klette.

7 Kommentare zu „Folge 5: Saturday Night (Mk 1,29-34)

  1. Hey, schöne Folge! Ich finde es schön euch zuzuhören.
    Wollte anmerken, dass vielleicht, aber nur vielleicht, waren die Leute nach unserem Verständnis schon gesund und es hat sich nur nie jemand getraut sie anzufassen O: Dann wäre das mehr Kritik am Reinheitswahn der antiken jüdischen Gesellschaft als ein Wunder. Kann auch sein
    Und bei der Frage ob Jesus lernt als Lukas meinte, dass Jesus halt so ist hat mich das schon ein bisschen gestört. Es mag nicht relwvant sein, aber ich finde wir können und sollten uns fragen, ob man Jesus auch menschlicher verstehen kann.

    1. Hey Inge,

      danke für deinen Kommentar!
      Du meinst sowas? http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ebola-tod-einer-ebola-ueberlebenden-1.3403556
      Brutal! – Sicher schwingt bei Jesus auch eine Kritik daran mit, die Reinheitsgebote über die Liebe zum Mitmenschen zu stellen. Darauf gehen wir in Folge 9 ein, die wir am Montag aufgenommen haben. Noch knapp 3 Wochen Geduld bitte. 😉

      Unser Text zeigt allerdings keine Anzeichen von Zweifel an einer tatsächlichen Erkrankung der Leute. Und über Simons Schwiegermutter wird ausdrücklich gesagt, dass sie Fieber hat. Von daher würde ich schon eine Heilung annehmen. Aber nicht um des Wunders willen, sondern wegen der Bedeutung die es austrägt: Jesus heilt und zeigt damit, dass Gott Krankheit nicht gut findet; und indem er heilt wird deutlich, dass Gott mit ihm ist.

      Mich interessiert, was dich genau gestört hat bei der Jesus lernt Frage. Ich finde es gut, dass du meine Aussage hinterfragst – jetzt will ich das noch genauer verstehen: Wie sähe das aus, Jesus menschlicher zu verstehen? Und warum ist es dir wichtig?

  2. Hi Simon,

    die Schwiegermutter steht auf und kocht erstmal? Im Text stand ja nur „…und sie diente ihnen“.
    Ohne das Rollenverständnis in Frage zu stellen – war damals ja klar anders – wie kommt man hier von dienen zu kochen?
    Hab ich schon mehrmals gehört das wenn davon die Rede war, dass Frauen Jesus dienten, sie sich um die Verpflegung gekümmert haben. Woher kommt das?

    Grüße!

    1. Bam! Na, Simon, dann erklär dich mal 😛
      @Anika: Freu dich schon auf Folgen 8+9, da offenbarten wir nochmal unseren unreflektierten Chauvinismus. Oh oh… Geloben Besserung. <3

    2. Hey Anika,
      wie ich auf das Kochen komme…!
      Man kann mir im folgenden Vorwerfen, dass ich ein besonders unkreativer Gastgeber bin aber ich sehe das so:
      Immer wenn ich Gäste habe koche ich für sie. Häusliche Gemeinschaft geht nach meinem Verständnis auch zum größten um das Essen und Zusammensitzen. Essen kann ich widerum nur dann, wenn jemand sich um das Essen kümmert. Tatsächlich merke ich, dass ich ganz privat und für mich allein nicht mehr ernsthaft koche. Ich komme dann zu dem Schluss, dass für mich das Bekochen von Gästen ein Dienst an der Gemeinschaft und dem Wohlbefinden aller Anwesenden ist.
      Schaue ich also jetzt auf die Gemeinschaft von Jesus, Simon, Andreas und den anderen Brüdern, dann muss ich stark vermuten, dass die Boys alle nicht im Hause waren, um evtl. Essen für eine abendliche Runde vorzubereiten. Sie waren ja schließlich unterwegs. Ich stelle mir entsprechend vor, dass die geheilte Schwiegermutter ihren Dienst anbietet, indem sie sich um das Essen kümmert. Aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts kann ich mir gut vorstellen, dass Jesus aber auch die ein oder andere Möhre mitgeschnibbelt hat. 😉
      In keiner Weise stelle ich mir vor, dass die arme Schwiegermutter wieder pronto an den Herd gefesselt wurde.

      Achtung wilde These:
      Ich glaube bei so einem Schwiegersohn wie dem Simon, kann das auch eine sehr starke Persönlichkeit gewesen sein, die jedem ein Messer in die Hand gedrückt hat, um mitzukochen. Aber das fällt natürlich nur in den Rahmen meiner wilden Spekulationen.

      Aber Anika, wie dienst du deinen Gästen, damit sie sich wohl fühlen? 🙂

  3. Ich koche – zumindest Tee oder Kaffee 🙂

    Klar, passt ja in den Kontext, dass sie essen macht.
    Ich dachte eher ob es da einen Hintergrund gibt, dass da automatisch dran gedacht wird – die Verbindung hab ich eben schon öfter gehört.
    Könnte ja auch meinen: „sie diente ihnen, indem sie von Jesus weitererzählte“ oder „sie diente ihnen, indem sie mit ihnen zog“?

  4. Hallo ihr zwei!

    War mal wieder eine gute Folge. War interessant zuzuhören. Eure theologischen Ansichten kann ich ganz gut teilen. Ich komme aus dem freikirchlichen und pfingstlichen Hintergrund. Habe keine Probleme damit, dass Jesus auch heute noch heilt. Selbst erlebt im Familien- und Bekanntenkreis.
    Bei spektakulären Heilungen auf der Bühne habe ich auch meine Bedenken, obwohl ich das einfach stehen lassen muss. Gott wirkt, wo er will. Und ich habe nicht das Recht, solche Heilungen infrage zu stellen.
    Höre euch gerne zu. Muss immer mal wieder schmunzeln, weil es zwischendurch auch lustig ist
    Übrigens erinnert Simon mich von der Stimme her oft an Mark Foster. Ist ja auch Bartträger.
    LG
    Achim Großer

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