Folge 3: Der Anarchist der Antike (Mk1,16-22)

Bildnachweis: Simon Mallow CC-BY 3.0, unter Verwendung von "Street Art" by DeptfordJon CC-BY 2.0, "Western Wall, Jerusalem" by Süleyman Argun CC-BY 2.0 sowie "_5310285" by Ian Petersen CC-BY 2.0

Bildnachweis: Simon Mallow CC-BY 3.0, unter Verwendung von „Street Art“ by DeptfordJon CC-BY 2.0, „Western Wall, Jerusalem“ by Süleyman Argun CC-BY 2.0 sowie „_5310285“ by Ian Petersen CC-BY 2.0.

Immer wieder montags – schön, dass du wieder da bist!

Heute im Offenbart Podcast: Jesus schnappt sich die ersten Mitarbeiter, ansonsten herrscht Anarchie und wir fragen uns, wie man so krass abgehen kann.

Den Text für heute findest du hier: Mk 1,16-22

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Veröffentlicht am 13. Februar 2017 von Lukas Klette.

13 Kommentare zu „Folge 3: Der Anarchist der Antike (Mk1,16-22)

  1. Hallo Simon, hallo Lukas,

    danke für Euren Podcast!
    Leider kann ich Euch nicht abonnieren. Das funktioniert weder auf meinem Smartphone noch auf dem Laptop. Vielleicht könnt Ihr hier noch mal schauen.
    Zudem würde ich mir ein Fotos hier auf der Seite von Euch wünschen.
    Simon kenne ich ja sehr gut, aber Lukas, glaube ich, nicht. 🙂

    Tja, Ihr habt heute eine spannende Frage angesprochen: Warum gehen Simon und co. einfach mit Jesus mit.
    Nach heutigem Work-Life-Balance Modellen ist das ein Vollkatastrophe. Immerhin lassen sie teilweise auch Frauen und Kinder (?) zurück.
    Man kennt ja die Geschichten von Pastorenkindern, die Traumata mit sich herum tragen, weil die Väter/Mütter nicht präsent genug waren.
    Oder war das damals noch anders, da eh nur die Mutter für die Kinder zuständig war?
    Da stellt man sich schon die Frage: Wie viel Einsatz erwartet Jesus von uns heute?
    Ist mein Modell, dass ich zuerst Ehefrau und dann Mutter und dann Mitarbeiterin einer Gemeinde bin, nicht zu weichgespült? Oder ist das gerade der Auftrag Jesu an mich?
    Tja, vieles zum Nachdenken.
    Danke für den Anstoß!

    Liebe Grüße aus Berlin,
    Carolin

    1. Hallo Carolin,

      danke für den Hinweis, wir werden uns so schnell es geht um das technische Problem kümmern. Der Wunsch nach ein paar Fotos von uns scheint sich ja zu häufen. Wir werden darauf mal bald eingehen. 🙂

      Ansonsten, ja. Mich beschäftigt das, was ich in der Bibel lese, immer extrem. Wenn ich mich da so ansehe, dann kann ich zwar schon erkennen, dass ich mich irgendwie an Jesus orientiere, aber im Grunde muss ich mir die Frage gefallen lassen, ob ich da nicht faule Kompromisse mache? Ich glaube, die wissenschaftliche Theologie kann darüber leider überhaupt keine Antworten liefern, sondern nur Menschen, denen es gelungen ist, diesen radikalen Weg zu gehen und davon berichten können, dass ihr Leben und das der Angehören nicht den Bach runtergegangen ist. Vielleicht ist das aber auch schon der falsche Ansatz.
      Beruhigend bei alle dem ist, dass schon die Jünger in der Zeit nach (achtung Spoiler) Jesu Auferstehung nicht rumgepilgert sind.

      Vielleicht keine Antworten, aber ein paar Gedanken auf gute Gedanken von dir.

    2. Hey Caro, natürlich kennen wir uns – allerdings als Luxen und mit kurzem Bart. 😀

      Für das technische: Dein Smartphone hat doch bestimmt einen Apfel auf der Hülle – dann kannst du uns einfach über die Suche im iTunes-Store finden. Über den PC funktioniert der Abonnieren-Link nur, wenn der benutzte Browser sogenannte „RSS-Feeds“ lesen kann. Das ist etwa bei Mozilla oder Chrome der Fall, allerdings nicht bei Microsoft Edge. Falls du einen RSS-Reader oder eine Podcast-App nutzt, kannst du uns entweder über die Suche finden oder in der App folgenden Link zum Feed eingeben: http://offenbartcast.de/?feed=podcast

      Inhaltlich: Gute Beobachtung! Allerdings wird da auch deutlich, dass Markus Leerstellen lässt: Die Frau von Simon (dem biblischen) wird nirgendwo genannt – wir wissen nur von ihr, weil Simon eben eine Schwiegermutter hat. – Wie war das? ‚Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau – und rollt mit den Augen…‘ 😉 Ich denke mal, Frau xy (wie hießen die beiden eigentlich mit Nachnamen!?) wird auch schon ordentlich rumgekommen sein und von Kindern ist erstmal keine Rede.

      Neben der Tatsache, dass die Familien der Antike noch viel ‚closer‘ waren mit ihren Mehrfamilien-Insula-Höfen, würde ich aber schon in den Blick nehmen, dass die Nummer mit Jesus für Simon schlappe 3 Jahre gegangen ist. Nach der Auferstehung ging es dann so langsam mit der ersten Gemeinde los, die ja auch wesentlich von Frauen und Kinder belebt wurde. So ganz weg 4ever war Simon also nicht. – Vielleicht ist die Herausforderung an uns eher die, die Jesus anspricht, wenn er einem seiner Jünger Mk 8,21-22 nahelegt ihm erst nachzufolgen und „die Toten ihre Toten begraben“ zu lassen: Wenn Jesus ruft, dann herrscht erstmal Ausnahmezustand. Und ja, das finde ich auch äußerst herausfordernd, weil es bedeutet, Verantwortungen abzuwägen. Aber vielleicht führt der Weg der Nachfolge ja auch die ganze Familie weiter, wie bei Simon, und es gibt dann irgendwann ein ’new normal‘?

      Danke für Deinen Anstoß!

      Liebe Grüße aus Hamburg
      Lukas

  2. Meine absolute Lieblingsstelle. Danke, dass ihr dazu was gesagt habt.
    Simon, dein Titel „Jesus als Anarchist“ gefällt mir sehr gut.
    Mir hat ein bisschen der Bezug zu uns heute gefehlt. – Sagt Jesus zu uns auch, dass er uns zu Menschenfischern machen will?
    Dennoch: Geile Cast-Folge. Kann mir gut vorstellen, sie meinen nichtchristlichen Kontakten zu zeigen.

    Weiter so!
    Bärtige Grüße
    T.

      1. Das hast du wohl recht!
        Hätte genau zu dieser Frage, gerne noch (mehr) Gedanken von Euch gehört.
        Ist ja, wie auch Caro anmerkte, ein spannendes Thema. Jesus nachfolgen. Das hört man so oft in der Christen-Szene. Aber was heißt das denn ganz praktisch?

        1. Ich habe da so eine Vermutung, dass wir nochmal auf das Thema zurückkommen werden … #Berufung der 12, #Mk 8-9 #usw.usf. Wollen ja nicht gleich in Folge 3 alles zu Ende diskutieren 😉

  3. Lukas, Du bist der Lukas aus Hamburg?
    Also, ich hab Dich echt nicht erkannt.
    Aber der Bart gefällt mir sehr gut und schön, Dich wieder zu hören!!

  4. Hey Boys,
    danke für euren guten Cast. Hab mir die drei Folgen sehr gerne angehört.
    Ich finde Lukas hat das mega gut formuliert, was es heißt heute „Menschenfischer“ zu sein. Die Leute in ihrem jeweiligen Kontext kennen und lieben lernen und ihnen ermöglichen aus ihren eventuellen „Meeren“ heraus zukommen.
    Freu mich auf die nächsten Folgen 🙂
    Basti

  5. Hallo Alle,

    Das mit der Nachfolge ist ja immer so ein Ding. Mich erinnert die Diskusion über Caro´s Beitag grade an die Diskusion über die neu Luther 2017 Bibel. Also da gibt es ja viele Diskusionen aber eine fällt mir da ein und zwar die über Matthäus 28, 19. Da steht ja in meiner Bibel noch (Schlachter 2000) „…mach zu Jüngern alle Völker“. In der neuen Luther steht wohl „…macht zu Schülern alle Welt“.
    Im Grunde macht das keinen großen Unterschied, aber vielleicht den, wie wir uns selber sehen in unserer Beziehung zu Jesus. Ich denke nicht das wir als Jesu Nachfolger alle direkt unsere Koffer packen müssen und Hals über Kopf aufbrechen müssen. Es ist mehr Schüler zu sein… von Jesus zu lernen und im nachfolgen heißt ihm ähnlicher zu werden. Und das dadurch, dass wir danach trachten Jesus zu kennen…
    Für die Jünger gab es damals leider keinen anderen Weg als ihm hinterher zu laufen. Wir haben heute sein Wort und auch bärtige Cast´s…

    Also wenn man nur so ein wenig Alltag hat und Sonntags sich so n bisschen in der Germeine einbringt ist das natürlich viel zu wenig… Jesus will das wir von IHM lernen, seine Worte halten und unsere ganzes Leben auf ihn bauen… aber nicht gleich los rennen…

    Naja… nur so ein Gedanke von mir dazu…

    David M.

  6. Hallo Simon und Lukas.

    Will mich doch auch mal kurz melden. Es ist jetzt die dritte Folge, die ich gehört habe. Es macht immer Spaß, euch zuzuhören. Muss viel Schmunzeln dabei. Und dennoch geht ihr die Themen auch ernst an.
    Gefallen hat mir besonders die allegorische Erklärung von Lukas zum Menschenfischen.

    Kenne euern Podcast noch nicht so lange. Werde aber weiter zuhören.
    Seid gegrüßt.

    Achim

    1. Hey Achim,

      ja der Lukas, der alte Theologe, der hat bei solchen Dingen den Dreh wirklich raus. 🙂

      Wenn dir der Cast gefällt erzähl anderen auch davon und schreib gerne auch wenn du mal Fragen hast.

      Grüße

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